22.04.2013  Tigers I: Beste Saisonleistung im letzten Abstiegsendspiel


Was ein Spiel am Sonntagmittag in der Helmut-Will-Halle! Zum Siegen verdammt, um die Abstiegs-Relegation doch noch zu vermeiden, zeigten die Tigers ihre mit Abstand beste Saisonleistung und rangen den Tabellenzweiten Freiburg-Herdern deutlich mit 94:66 nieder.

 

Von Anfang an konnten die Tigers zeigen, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Gegen die Freiburger Zone hatte man in der ersten Halbzeit eine hervorragende Trefferquote (acht Dreier!) und zwang den Gegner schon bald auf eine Mannverteidigung umzustellen. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten kam man damit aber wieder gut zurecht und konnte die anfängliche knappe Führung halten. Kurz vor der Pause gelang den Gästen allerdings ein kurzer Run, sodass das Spiel zur Halbzeit völlig offen war (41:40 für die Tigers).

 

In der zweiten Halbzeit konnte man dann von Beginn an die Zügel in der Defense anziehen. Sowohl in der 2-1-2 Zone, wie auch in der Mannverteidigung ließ man von nun an kaum mehr was zu und hatte vor allem den gegnerischen Topscorer Mühlenfeld gut unter Kontrolle. In der Offensive dagegen zündeten die Tigers mit 54 Punkten in der zweiten Halbzeit dagegen ein wahres Offensivfeuerwerk. Es schien plötzlich einfach alle zu gelingen: einfache Fastbreak-Punkte, gute Aktionen von den Centern unter dem Brett sowie zwei unglaubliche Dreier mit Brett von Christoph Kahlich ließen die Führung kontinuierlich steigen. Im vierten Viertel war es dann Aushilfsspieler Robert Kubica, der mit zahlreichen Steals maßgeblich zum Ausbau der Führung beitrug. Am Ende ergaben sich die Freiburger und hatten nichts mehr entgegenzusetzen.

 

Alles in Allem war das sicherlich die beste Saisonleistung der Tigers I. Man konnte sehen, wozu das Team immer noch in der Lage ist. Nicht auszudenken, wo man heute stehen würde, wenn man auch nur eine annähernd so gut Leistung konstant über die Saison gezeigt hätte … aber sicher nichts im Abstiegskampf.

 

16.04.2013  Tigers I: Direktabstieg dank Sieg in Karlsruhe sicher abgewendet


Am vergangenen Samstag (15:30 Uhr) traten die Tigers I zum nächsten Abstiegsendspiel beim Tabellennachbarn SSC Karlsruhe an. Bis auf Dominik Hümmer und Martin Ehmann, sowie verstärkt durch Thomas Eichacker und Robert Kubica aus der zweiten Mannschaft, traten die Tigers komplett an.

 

Von Anfang an entwickelte sich eine enge Partie und man konnte beiden Seiten doch etwas Nervosität in diesem so wichtigen Spiel ansehen. Nach einigen Minuten war es dann vor Allem Jonas Berger, der durch einige gute Aktionen und sicher verwandelten Freiwürfen in der Offensive die Tigers in Front brachte. Im zweiten Viertel war es dann der super aufspielende „Aushilfscenter“ Thomas „Oak“ Eichacker, der mit vielen Punkten die Tigers-Führung verteidigte. Zur Halbzeit war das Spiel allerdings noch lange nicht entschieden (31:36 für die Tigers).

 

Im dritten Viertel entwickelte sich das das Spiel zugunsten der Wieslocher: Angetrieben durch eine herausragende Zonenverteidigung ließ man in den ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit gerade einmal drei Punkte zu und konnte auf 47:34 davonziehen. Zwar wurde Karlsruhe dann offensiv wieder besser, doch den 13-Punkte Vorsprung sollten die Tigers auch mit ins letzte Viertel nehmen (43:56). In Abschnitt vier begann dann das große Zittern. Nachdem Karlsruhe die kompletten drei Viertel zuvor eine Mannverteidigung gespielt hatte, stellten sie nun auf Zone um. Die Tigers kamen damit überhaupt nicht zurecht und konnten in den ersten knapp sechs Minuten des vierten Viertels nur zwei Punkte erzielen. So musste man mit ansehen wie der Vorsprung immer weiter schmolz und Karlsruhe auf 56:58 herankam. Dann verwandelte Robert Kubica einen ganz wichtigen Dreier, der die Tigers wieder zurück auf die Siegerstraße brachte. In der Folge brachte man den Sieg durch kluge Aktionen und Sicherheit von der Freiwurflinie nach Hause (71:55).

 

Durch den Sieg stehen die Tigers mit einer Bilanz von 8 Siegen und 12 Niederlagen nun auf Rang 9 der Tabelle, die allerdings durch fehlende Nachholspiele noch etwas verzerrt ist. Auf einen der letzten beiden Plätze kann man aber rechnerisch nicht mehr abrutschen, sodass der Direktabstieg bereits jetzt abgewendet ist. Auch den SSC Karlsruhe hat man dank dem Sieg und dem gewonnenen direkten Vergleich nun wohl wahrscheinlich hinter sich gelassen. Sollten man entweder noch Ettlingen, Kirchheim oder Lörrach überholen, hätte man sogar den sicheren Klassenerhalt geschafft. Bei einem Sieg nächste Woche gegen Freiburg-Herden wäre dies der Fall, selbst bei einer Niederlage könnte man es schaffen, wenn auch die Relegation dann die deutlich wahrscheinlichere Variante ist.

25.03.2013  Tigers I: Sieg im Abstiegsendspiel gegen Kirchheim II


Die Bedeutung des Abstiegsendspiels war diesmal zum Glück jedem klar und so konnten die Tigers I am Sonntagabend trotz großem Druck ein ordentliches Spiel abliefern. Nach Startschwierigkeiten gab es gegen die SG Kirchheim II einen deutlichen 75:54 Erfolg in eigener Halle.

 

Doch zu Beginn konnte man die zahlreichen Fans in der Halle nicht überzeugen. Auf einen schwachen Start folgte eine 9:2 Führung der Gäste und eine schnelle Auszeit von Coach Frank Niedrig. Danach erwachten die Tigers zumindest offensiv und konnten bis zum Ende des ersten Viertels den Vorsprung der Kirchheimer nahezu egalisieren (21:22). Was die Tigers dann ab dem zweiten Viertel in der Defensive boten, war wohl das Beste der gesamten Saison. Gegen die 2-1-2 Zone fanden die Gäste überhaupt keine Mittel und so ließen die Tigers in den kommenden 30 Minuten nur noch 33 Punkte zu. Offensiv wusste man vor allem im zweiten Viertel zu glänzen, als man schnell die Führung übernahm und diese auch bis zur Halbzeit (42:33) kontinuierlich ausbauen konnte.

 

In der zweiten Halbzeit ließ man dann glücklicherweise nichts mehr anbrennen und brachte das Spiel cool nach Hause. Man erhöhte den Vorsprung zu Beginn des dritten Viertels schnell auf über zehn Punkte und näher als diese Marke kamen die Kirchheimer auch später nicht mehr heran. Alles in allem war es also ein Spiel, auf dem die Tigers für die letzten beiden Spiele aufbauen können. Denn gerettet ist man durch den Sieg noch lange nicht, dafür ist mit solch einer Leistung ein Sieg gegen den SSC Karlsruhe in drei Wochen sicher im Bereich des Möglichen.

19.03.2013  Tigers I: Niederlage in Lörrach


Die Luft im Abstiegskampf wird für unsere Tigers I immer dünner. Nach der knappen Niederlage letzte Woche hatte man sich bei der weiten Fahrt nach Lörrach am vergangenen Sonntag einiges vorgenommen, denn mit einem Sieg hätte man Lörrach wohl für den Rest der Saison hinter sich gelassen. Am Ende stand dennoch eine 71:79 Niederlage.

 

Dass die Tigers diesen Sieg eigentlich unbedingt haben wollten, zeigte allein die Tatsache, dass man bis auf Center Martin Ehmann (Fußverletzung) mit dem kompletten Kader die 250km lange Strecke nach Lörrach auf sich nahm. Dieses Mal kam man sogar gut aus den Startlöchern und diktierte zu Beginn das Spiel. Weil Lörrach offensiv katastrophal startete, waren die Tigers schnell auf 14:5 davongezogen. In der Folgezeit verpasste man es, den Vorsprung weiter auszubauen, obwohl Lörrach sichtlich Probleme hatte richtig ins Spiel zu finden. Als dies dann letztendlich geschah, gerieten die Tigers in eine Schwächephase und Lörrach konnte den Rückstand egalisieren. In der zweiten Halbzeit Spiel das Spiel zunächst eng, ehe die Gastgeber gegen Ende des dritten Viertels davonziehen konnten. Vier Minuten vor Ende lagen die Tigers dann mit zehn Punkten zurück, ehe sie durch einen Zwischenspurt noch einmal auf drei Punkte herankamen. Ab dann gelang trotz zahlreicher guter Chancen kein Korb mehr, und weil Lörrach von der Freiwurflinie keine Nerven zeigte, ging das Spiel schlussendlich mit 71:79 verloren.

 

Man ist durch die Niederlage auf Tabellenplatz 10 von 12 abgerutscht, punktgleich mit dem 9. Kirchheim II und dem 11. Freiburg II. Am kommenden Wochenende steht das nächste Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt gegen Kirchheim II an. Sollte man dort erneut verlieren, kann man schon fast für die Landesliga planen…

26.02.2013  Tigers I: Deutlicher Sieg im wichtigen Spiel gegen Freiburg II


Ihre beste Leistung seit einiger Zeit boten die Tigers I im Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen den USC Freiburg II. Von Beginn an war sich die Mannschaft der Wichtigkeit des Spiels bewusst, wodurch man endlich mal gut in ein Spiel hineinkam, von Anfang an seinen Vorsprung ausbauen konnte und am Ende souverän mit 74:52 gewann.

 

Gleich zu Beginn zogen die Tigers dank eines 11:3 Runs davon. Im weiteren Verlauf des ersten und zweiten Viertels gelang offensiv fast alles und weil auch die Verteidigung stimmte, führte man schnell mit 27:9. Nur zum Ende der ersten Halbzeit gab es eine kleine Schwächephase der Tigers, die der Gegner aus Freiburg aber nicht wirklich ausnutzen konnte. Somit hatte man bereits zur Pause ein komfortables Polster von 18 Punkten (42:24).

 

In der zweiten Halbzeit war das Spiel dann lange nicht mehr so schön anzusehen. Bei den Tigers schlichen sich nun vermehrt Ballverluste ein und auch die Verteidigungsarbeit ließ etwas nach. Weil Freiburg an diesem Tag aber einfach die Mittel fehlten und sie relativ früh bereits aufzugeben schienen, geriet der Vorsprung der Tigers nicht mehr wirklich in Gefahr. Am Ende stand ein überzeugender und auch in der Höhe verdienter Sieg zu Buche.

 

Die direkten Abstiegsplätze hat man dank den Siegen gegen Sandhausen und Freiburg nun erst einmal weit hinter sich gelassen, denn als Tabellenneunter hat man auf diese beiden Teams nun zwei Siege Vorsprung plus jeweils den direkten Vergleich. Auch das rettende Ufer ist wieder näher gekommen: Dossenheim, Kirchheim II und SSC Karlsruhe sind mit nur einem bzw. zwei Siegen und verbleibenden Spielen gegen alles drei durchaus noch zu erreichen.

18.02.2013  Tigers I: Immens wichtiger Sieg im Derby in Sandhausen


Endlich wieder ein Sieg für unsere Tigers I! Im Derby und Kellerduell gegen Sandhausen gab es einen verdienten, aber knappen 62:59 Sieg.

Zu Beginn des Spiels schien man beiden Teams die Wichtigkeit des Spiels in Form von Nervosität anzumerken. Nach fünf Minuten stand es gerade mal 4:2 für die Tigers, mit vielen Fehlwürfen und Ballverlusten auf beiden Seiten. Sandhausen erwachte dann zuerst aus dieser Lethargie und konnte mit einem Zwischenspurt zum Ende des ersten Viertels mit 13:9 in Führung gehen.

 

Das zweite Viertel gehörte aber dann ganz den Tigers. Aufgrund überragender Verteidigung fing man sich bis zur Halbzeit nur neun weitere Punkte ein. In der Offensive fand man nun auch endlich den Rhythmus und konnte selbst 24 Punkte erzielen, was einen Halbzeitstand von 33:22 aus Sicht er Tigers bedeutete.

 

Das dritte Viertel startete man genau so wie man das zweite beendet hatte: Mit super Verteidigung und guter Trefferquote in der Offensive. Nach drei Minuten hatte man den Vorsprung auf knapp 20 Punkte ausgebaut und sah schon wie der sichere Sieger aus. Nach einer Auszeit der Sandhäuser zeigten sich die Tigers aber wieder von ihrer schlechten Seite und fingen abermals an, einen deutlichen Vorsprung zu verspielen. Noch im dritten Viertel konnte die TG somit auf bis zu sieben Punkte herankommen und auch zu Beginn des vierten Viertels ging es genau so weiter. Bei noch sechs verbliebenen Minuten ging Sandhausen sogar kurzzeitig in Führung, bevor sich die Tigers zum Glück wieder fangen konnten. Am Ende schaukelte man das Spiel mit vielen vergebenen Freiwürfen mehr schlecht als recht nach Hause.

 

Das Fazit fällt gemischt aus: Der Sieg war immens wichtig, weil es sich bei Sandhausen um einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf gehandelt hat und weil mit Lörrach und Freiburg die beiden anderen Kellerkinder an diesem Wochenende ebenfalls gewinnen konnten. Spielerisch hingegen war die Leistung der Tigers eher dürftig. Man sollte sich für die nächsten wichtigen Spiele also unbedingt wieder steigern, damit der Klassenerhalt zu erreichen ist.

Tigers I: Trotz aufsteigender Form setzt es auch gegen Ettlingen eine Niederlage

 

Am vergangenen Sonntag durften die Tigers I erneut zu Hause antreten. Gegen den TSV Ettlingen, wo man das Hinspiel mit 15 Punkten gewinnen konnte, sollte endlich der erste Rückrunden-Sieg herausspringen. Leider stand die Verletzungsseuche wieder auf Seiten der Tigers: Es fehlten mit Dominik Hümmer, Jan Greulich und Dorian Morr erneut drei wichtige Stützen.

 

Zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit kamen die Tigers mal wieder gut ins Spiel. Durch aggressive Verteidigung, schnelle Punkte m Fastbreak und dem Treffen der offenen Würfe gegen Ettlingen Zonenverteidigung ging man schnell mit 18:7 in Führung. Diese gute Leistung konnte man auch im zweiten Viertel zunächst bestätigen und der Vorsprung blieb konstant bei über zehn Punkten. Leider schlichen sich dann kurz vor der Halbzeit einige Fehler ein, sodass Ettlingen mit einem 7:0 Run bis auf 36:32 herankam.

 

Die zweite Halbzeit verlief dann bis ins vierte Viertel hinein eng. Der Knackpunkt war, als mit Hauke Schmidt und Thomas Eichacker die beiden größten Center der Tigers mit Foulproblemen auf die Bank mussten und die Ettlingen fortan ihre Größenvorteile am Brett (drei Spieler über zwei Meter) ausspielten. Die Tigers sahen somit ihren kleinen Vorsprung dahin schmelzen und dann sogar den Vorsprung der Ettlinger größer werden. Als man kurz vor Schluss dann noch einmal einen kleinen Run startete, war es bei einem Rückstand von 12 Punkten bereits zu spät.

 

Da erneut auch alle Konkurrenten im Abstiegskampf verloren, stehen die Tigers weiterhin auf dem 9. Platz (von 12), welcher am Ende der Saison die Relegation bedeuten würde. Um sicher in der Liga zu bleiben, müsste man mindestens 8. werden. Auf diesem Rang steht im Moment der SSC Karlsruhe, der aber bereits zwei Siege voraus ist.

Tigers I: Gegen Mannheim II setzt es die fünfte Niederlage in Folge

 

Erneut nichts zu holen gab es am vergangenen Sonntag für die Tigers I im Heimspiel gegen die SG Mannheim II. Neben Tom Blaschke, der sich entschieden hat die Tigers mit sofortiger Wirkung in Richtung Dossenheim zu verlassen, fehlten auch die drei wichtigen Stützen Jan Greulich, Jonas Berger und Cihangir Demir. Weil man sich gegen Mannheim, die ohne Coach und nur mit sieben Spielern anreisten, dennoch etwas ausrechnete, halfen mit Moritz Gerling, Thomas Eichacker, Felix Schrank und Robert Kubica vier Spieler von der Zweiten Mannschaft aus und man konnte mit dem Maximum an 12 Spielern antreten.

 

Von der größeren Tiefe des Kaders war aber zu Beginn des Spiels nichts zu sehen, als Mannheim das Spiel klar dominierte und selbst im Fastbreak und den Intensität deutlich mehr Akzente setzen konnte. Dabei präsentierten sich die Tigers offensiv nicht treffsicher genug, wo man einige offene Würfe vergab, und defensiv einfach nur katastrophal. So fing man sich bis zur Halbzeit bereits 51 Punkte ein und lag bei einem Spielstand von 28:51 schon fast aussichtslos zurück.

 

Im dritten Viertel konnten die Tigers dann zwar ihre Intensität in der Defensive steigern, doch vorne wurde es leider nicht besser und der Vorsprung der Mannheimer konnte nur geringfügig verringert werden. Erst im vierten Viertel, als es eigentlich schon zu spät war, gelang den Tigers auch offensiv der Durchbruch. Angetrieben von vielen Ballgewinnen durch jetzt sehr starke Verteidigungsarbeit gelangen der Mannschaft von Coach Frank Niedrig viele einfache und schnelle Punkte und man konnte tatsächlich nochmal auf neun Punkte herankommen. Weil Mannheim von der Freiwurflinie dann aber keine Nerven mehr zeigte, sollte es auch dabei bleiben. Am Ende stand eine wegen der indiskutablen Leistung in der ersten Halbzeit auch in der Höhe verdiente Niederlage (67:82) zu Buche.

 

Nach nunmehr fünf Niederlagen in Folge stehen die Tigers mit einer Bilanz von 4 Siegen und 10 Niederlagen zwar immer noch auf Platz 10 von 13 in der Oberliga West, der Anschluss an das Mittelfeld ist aber erst einmal weg. Die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt Sandhausen, Lörrach und Freiburg sitzen außerdem direkt im Nacken.

 

Für die Tigers spielten:

 

Dominik Hümmer (13 Punkte), Alexander Wilhelm (10, 1 Dreier), Pierre Mepitnjuen (9), Christoph Kahlich (8, 2), Felix Schrank (7, 1), Patrick Suck (6, 1), Dorian Morr (6), Thomas Eichacker (4), Moritz Gerling (2), Martin Ehmann (2), Robert Kubica und Hauke Schmidt.

Tigers I: Deutliche Niederlage beim Tabellenführer

 

Am vergangenen Samstag mussten die Tigers I die schwere Aufgabe beim Tabellenführer PS Karlsruhe auf sich nehmen. Die Voraussetzungen waren dabei alles andere als gut, denn man musste personell stark gebeutelt die Reise nach Karlsruhe antreten. Nicht dabei waren die beiden Center Dominik Hümmer (Arbeit) und Hauke Schmidt (Krankheit), Aufbauspieler Tom Rob Blaschke (Krankheit) sowie Neuzugang Alexander Wilhelm.

 

Die Tigers kamen mal wieder sehr schlecht ins Spiel und lagen schnell 0:6 zurück. Weil auch in der Folge kein Wurf und auch keine Korbleger den Weg in den Korb fanden, lag man nach dem ersten Viertel bei gerade einmal sechs erzielten Punkten mit 6:17 zurück. Dies sollte sich auch im zweiten Viertel zunächst so fortsetzen, als man beim Spielstand von 10:32 seinen höchsten Rückstand hatte. In den folgenden Minuten bis zur Halbzeit hatten die Tigers dann ihre beste Phase und konnten angeführt von Jonas Berger und Jan Greulich auf 27:37 verkürzen.

In der zweiten Halbzeit gab es kurzzeitig immer mal wieder Hoffnung auf eine Verkürzung des Karlsruher Vorsprungs, doch immer wenn die Gastgeber ein paar Minuten schwächelten, konnten die Tigers selbst keinen Run starten. Bis in die Schlussminuten hinein blieb der Rückstand somit konstant bei 10 – 15 Punkten, ehe Karlsruhe in den letzten drei Minuten dank einiger Schnellangriffe sogar noch auf über 20 Punkte davonziehen konnte. Zum Schluss stand eine verdiente 63:85 Niederlage zu Buche.

 

Nach zwei schweren Spielen zum Rückrundenstart können jetzt keine Ausreden mehr gelten, denn in den nächsten Wochen stehen reihenweise Spiele gegen Mannschaften aus dem Mittelfeld oder Konkurrenten um den Klassenerhalt an. Die Tigers müssen nun unbedingt ein paar Siege einfahren, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren.

 

Für die Tigers spielten:

 

Pierre Mepitnjuen (14 Punkte), Jan Greulich (13), Jonas Berger (12, 2 Dreier), Dorian Morr (12), Christoph Kahlich (6), Cihangir Demir (4), Martin Ehmann (2) und Patrick Suck.

Knappe Niederlagen für die Tigers I und II zum Rückrundenauftakt

 

Bereits am vergangenen Sonntag endete die Winterpause für unsere erste und zweite Herrenmannschaft, bei den restlichen Teams ist es frühestens nächste Woche soweit. Die Tigers I hatten um 17:30 Uhr den Tabellendritten BG Viernheim/Weinheim zu Gast, im Anschluss spielte die Zweite gegen den TV Sinsheim.

Zu Beginn des Spiels merkte man den Tigers I die Winterpause noch deutlich an und man kam schnell mit 0:6 in Rückstand. Zwar fing man sich in der Folge besonders in der Offensive, kassierte hinten aber weiterhin zu viele einfache Punkte. Im zweiten Viertel war es dann genau umgekehrt: Man hatte den Gegner in der Verteidigung nun besser im Griff, konnte aber in den zweiten zehn Minuten selbst nur 10 Punkte erzielen, sodass man mit 30:42 in die Kabine ging.

Der Knackpunkt des Spiels war dann sicherlich das dritte Viertel, als Viernheim/Weinheim schlecht in die zweite Halbzeit startete und in den ersten sechs Minuten des dritten Viertels nur zwei Punkte erzielen konnte. Hier hatten die Tigers die Chance heranzukommen, scheiterten aber durch zu viele Ballverluste und einige vergebene offene Würfe. So ging man auch ins vierte Viertel mit einem großen Rückstand und sah dabei schon wie der sichere Verlierer aus. Erst fünf Minuten vor Ende konnte man das Ruder herumreißen und plötzlich durch schnelle, erfolgreiche Abschlüsse noch einmal auf fünf Punkte herankommen. Leider reichte es am Ende trotzdem nicht und man verlor insgesamt verdient mit 69:75.

 

Positiv waren die elf einsatzfähigen Spieler. Bis auf Dominik Hümmer (kurzfristiger Ausfall durch Krankheit) und Tom Rob Blaschke (noch ca. 2 Woche Pause wegen Krankheit) war die Mannschaft endlich mal komplett. Außerdem hatte Neuzugang Alexander Wilhelm einen guten Einstand für die Tigers. Negativ hervorzuheben ist leider noch der Fitnessstand, woran im Training in den nächsten Wochen gearbeitet werden wird.

 

Für die Tigers I spielten: Jonas Berger (16 Punkte, 2 Dreier), Jan Greulich (14), Christoph Kahlich (14, 1), Dorian Morr (4), Patrick Suck (4), Felix Schrank (4), Martin Ehmann (4), Cihangir Demir (3, 1), Hauke Schmidt (2), Alexander Wilhelm (2) und Pierre Mepitnjuen (2).

 

Im Anschluss an das erste Herren Spiel konnten auch die Tigers II keinen Sieg einfahren. Gegen den alten Bekannten Sinsheim war vor allem ein katastrophales erstes Viertel (10:24) der Grund für die Niederlage. Auch wenn es in den folgenden drei Viertels offensiv deutlich besser lief, konnte man den anfangs eingefangenen Rückstand zwar bis Mitte des vierten Viertels aufholen, das Spiel aber nicht mehr gewinnen (Endstand 63:67).

 

Für die Tigers II spielten: Frank Niedrig (21 Punkte, 4 Dreier), Thomas Eichacker (12), Mirko Pelikan (12, 1), Felix Schrank (7, 1), Stephan Moritz (5), Sebastian Suck (2), Waldemar Benner (2), Moritz Gerling (2), Fabian Wieland und Mustafa Demir.